Pressemitteilung des Fördervereins Naturfreibad Schinderweiher e.V.


Schinderweiher: Förderverein baut Kahnanlage

Im Schinderweiher werden derzeit nicht, wie einige irritierte Spaziergänger befürchteten, die ersten Brücken der Westerwaldautobahn gebaut. Es sind vielmehr fleißige Helfer des Fördervereins Naturfreibad Schinderweiher e.V., die einen Bootssteg errichten, um die Attraktivität des ohnehin schon beliebten Badesees nochmals zu steigern. Zwar werden auch in Zukunft während der regulären Öffnungszeiten aus Sicherheitsgründen keine Schiffe oder Ausflugsdampfer auf dem Schinderweiher kreuzen, aber es hat sich gezeigt, dass insbesondere Kinder und Jugendliche die Bootsanleger gerne zum Klettern und Spielen nutzen.

Bereits im Jahr 2001 hatte die Jahreshauptversammlung des Fördervereins beschlossen, eine solche Anlage zu errichten. Doch erst im Frühjahr 2002 wurde das Wasser so weit aus dem Weiher abgelassen, dass mit der Realisierung der Pläne begonnen werden konnte. Mit Unterstützung der Gemeinde Mudersbach, die das Baugerät zur Verfügung stellt, machten sich Mitte März einige Mitglieder des Fördervereins Naturfreibad Schinderweiher e.V. an die Arbeit. Mittlerweile sind die Fundamente gegossen und die beiden Säulen, auf denen der Steg später ruhen wird, fertig gestellt. Bis zum Beginn der diesjährigen Badesaison sollen die Arbeiten beendet sein, damit der Bootsanleger den Besuchern des Weihers rechtzeitig zur Verfügung steht. Die Kosten der Baumaßnahme in Höhe von rund 3000 Euro trägt der Förderverein, der hierfür auf der Suche nach weiteren Sponsoren ist. Zwei konnten bereits gewonnen werden: Die Firma Berthold Mailinger GmbH aus Scheuerfeld, die die anfallenden Schlosserarbeiten zum Materialpreis erledigt, sowie die Firma Marianne Becher, Baustoffe und Transporte aus Mudersbach, die den benötigten Kies spendete. Wie Klaus Schweisfurth, der Vorsitzende des Fördervereins, mitteilt, wird vor allem noch jemand gesucht, der die anstehenden Holzarbeiten unterstützt (Tel. 02745 / 8587). Weitergehende Informationen und ein jeweils aktueller Bericht über den Fortschritt der Arbeiten befinden sich im Internet unter www.schinderweiher.de/kahnanlage.




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